Lebenslauf - Curriculum Vitae (CV)
Viele Personalisten lesen den Lebenslauf VOR dem Anschreiben!
Die maximale Seitenanzahl für einen Lebenslauf beträgt 1 ½ bis 2 Seiten.
Wichtig ist, dass alle für diese Stelle relevanten Informationen angegeben sind.
Die Gestaltung muss übersichtlich sein.
Die tabellarische Form mit 2-spaltigem Aufbau (links Zeiträume, rechts Inhalt) hat sich weitgehend durchgesetzt.
Wichtig ist ein lückenloser Lebenslauf! Bleiben Sie aber grundsätzlich bei der Wahrheit! Zeiten von Arbeitslosigkeit und persönlichen „Auszeiten“ füllen Sie mit positiv besetzten Tätigkeitsbereichen, die aber, wie bereits gesagt, der Wahrheit entsprechen sollen. Denken Sie dabei an Zeiten für Weiterbildung, Pflege, Hausbau, auch geringfügige Beschäftigungen und ehrenamtliche Tätigkeiten (Rotes Kreuz, Feuerwehr, ...).
Inhalt eines Lebenslaufs - Übersicht
Foto
Angaben zur Person/persönliche Daten
Ausbildung/Schulausbildung/Berufsausbildung
Beruflicher Werdegang/Praxis/Berufserfahrung
Weiterbildung/Zusatzqualifikationen
Spezielle Kenntnisse/Fähigkeiten
Foto
Verwenden Sie für Ihre Bewerbung ein Portraitfoto (nicht aus dem Automaten!). Schnappschüsse aus dem Urlaub und mit Freizeitkleidung sind tabu.
Angaben zur Person/persönliche Daten
Hier führen Sie Name, Anschrift, Telefonnummer und Email-Adresse an. Ebenso geben Sie hier Informationen zu Geburtsdatum, Familienstand, Kinder (Anzahl und Geburtsjahr) sowie Staatsbürgerschaft an. Verwenden Sie dazu bereits die Tabellenform.
Ausbildung/Schulausbildung/Berufsausbildung
Führen Sie hier Ihre Ausbildungsdaten an. Heben Sie Auszeichnungen und überdurchschnittliche Leistungen besonders hervor. Auch gilt, dass Qualität vor Quantität geht!
Führen Sie die Ausbildungen chronologisch auf, normalerweise werden die aktuellsten Ausbildungen zuerst genannt. Das Wesentliche ist die Übersichtlichkeit!
Beruflicher Werdegang/Praxis/Berufserfahrung
Hier liegt der Schwerpunkt! Beginnen Sie mit dem letzten bzw. aktuellsten Arbeitsverhältnis. Geben Sie den Namen der Firmen, Arbeitsort, Berufs- oder Positionsbezeichnung an. Führen Sie stichwortartig Ihren Aufgaben- und Tätigkeitsbereich an.
Führen Sie die Datumsangaben in der Form MM/JJJJ an (gilt für alle Datumsangaben im Lebenslauf, wenn es sinnvoll möglich ist).
Bei sehr häufigem Stellenwechsel fassen Sie gleichartige Tätigkeiten zusammen, sehr kurze Beschäftigungen (einige Wochen) lassen Sie eventuell weg.
Weiterbildung/Zusatzqualifikationen
Führen Sie hier Ihre (berufsbegleitenden) Bildungsaktivitäten mit Jahreszahl an. Bei längeren Aus- oder Weiterbildungen führen Sie zusätzlich die Wochenstunden an.
Fachkenntnisse/Spezielle Fähigkeiten
Listen Sie hier alle beruflich relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten auf, die Sie sich erworben haben. Dazu zählen Sprach- und EDV-Kenntnisse (mit Niveau), Erfahrung mit unterschiedlichen Kulturen (Auslandseinsätze), Lenkerberechtigungen (Führerschein, Staplerschein, ...).
Spezielle Freizeit- oder ehrenamtliche Tätigkeiten führen Sie nur dann an, wenn sie für das Anforderungsprofil relevant sind. Riskante und zeitaufwändige Freizeitbeschäftigungen können leicht mit den Firmeninteressen in Konflikt geraten.
TIPP
» Erstellen Sie Ihren Europass-Lebenslauf jetzt sofort anhand der online verfügbaren Anleitungen und Beispiele. Der so erstellte Lebenslauf wird Ihnen dann in elektronischer Form zugänglich gemacht, entweder als Download oder via E-Mail.
» DISCO ist ein Onlinetool, das u.a. Arbeitssuchenden einen raschen Zugang zu Übersetzungsmöglichkeiten, einem Glossar und einem Lebenslauf-Profiler für den Bereich Qualifikationen und Kompetenzen in sechs europäischen Sprachen zur Verfügung stellt.
Was nicht (mehr) in den Lebenslauf gehört …
- Eltern. Ausnahme: Bei Bewerbungen auf die erste Lehrstelle.
- Geschwister
- Selbstbeschreibungen wie „geschieden“ oder „wiederverheiratet“. Schreiben Sie: „verheiratet“ oder „unverheiratet“.
- Namen der Kinder und Alter, wenn Sie sehr jung sind. Bei älteren (älter als 12 Jahre) und erwachsenen Kindern ist die Angabe des Alters wieder ein Vorteil.
- Religionszugehörigkeit. Ausnahme: Bei Bewerbungen auf konfessionell gebundene Stellen (z.B. Diözese Feldkirch)
- Weiterbildungskurse und Interessen, die nicht im Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Stelle stehen. (z.B. Fengshui-Kurs, Papierschöpfen oder Aktmalerei …)
- Kurse, die länger als 3-5 Jahre zurückliegen
- Sprüche oder Weisheiten am Ende des Lebenslaufes
